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H a u p t t e i l

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{Hinweistext:}

{Illustration(en)}

G E D E N K T A F E L

 
Wilhelm Ahlers (1810-1889)
Bürgermeister und Geh. Hofrat
1872-1878 Vereinsvorsitzender
 
Ludwig II. Brückner (1814-1902)
Arzt und Medizinalrat
1879-1902 Vereinsvorsitzender
 
Ludwig III. Brückner (1844-1922)
Arzt und Geheimer Sanitätsrat
1902-1922 Vereinsvorsitzender
 
Georg Arndt (1889-1954)
Arzt
1933-1935 Vereinsvorsitzender


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{Überschrift:}  

Geschichte des Museums

{Text:}   Die Geschichte unseres Museums beginnt in Jahren nationaler Hochstimmung nach dem siegreichen Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Gründung des neuen deutschen Kaiserreiches.

{Neuer Absatz:}   1872 gründeten Honoratioren und interessierte Bürger aus Neubrandenburg und dem Umland den Neubrandenburger Museumsverein. Ziel war es, historisch wertvolle Dokumente und Sachzeugen zu sammeln und zu bewahren, die regionale Geschichte zu erforschen und die Ergebnisse im ersten bürgerlichen Museum dieser Region einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Stadt stellte dem Verein das Treptower Haupttor zur Verfügung, dessen Ausbau nun zügig voran kam. Nach Jahresfrist hatten sich knapp 100 Mitglieder in die Vereinsmatrikel eingeschrieben und die erste Ausstellungsetage im Treptower Tor konnte eröffnet werden.

{Neuer Absatz:}   Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war der Museumsverein Träger und Sachwalter des Museums, bis er sich 1935 unter nationalsozialistischem Druck auflöste und das Museum eine städtische Einrichtung wurde. Die Sammlungen wuchsen beständig und mit ihnen das wissenschaftliche Rennommé des Neubrandenburger Museums. Schrittweise wurden weitere Etagen im Treptower Torturm für Ausstellungs- und Magazinzwecke nutzbar gemacht. In die Gästebücher des Museums schrieben sich Besucher aus nah und fern ein. Von New York bis Peking, von Kapstadt bis Oslo kamen sie, um die Neubrandenburger Museumssammlungen zu bestaunen.

{Neuer Absatz:}   Anders als viele andere Sammlungen hatten unser Museum das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 unbeeindruckt vom verheerenden Stadtbrand ohne größere Verluste überstanden. Obgleich durch Diebstähle in der ersten Nachkriegszeit manch wertvolles Exponat verloren ging, bemühte man sich um die schnelle Wiedereröffnung des städtischen Museums. Im Oktober 1948 konnte die Ausstellung im Treptower Tor wieder geöffnet werden. Inzwischen zum Historischen Bezirksmuseum des Bezirkes Neubrandenburg erweitert, kamen ab 1982 weitere Ausstellungsstandorte hinzu, die erstmals eine differenzierte Darstellung zur regionalen Ur- und Frühgeschichte und zur Stadt- und Regionalgeschichte zuließ. Besonders die Archäologie und Bodendenkmalpflege sowie die Rethra-, Germanen- und Mittelalterforschung machten unser Museum weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

{Neuer Absatz:}   Seit 1990 ist unsere Einrichtung unter den Namen Regionalmuseum Neubrandenburg mit derzeit drei Ausstellungsstandorten und zahlreichen thematischen Sonderausstellungen ein wichtiger Teil der Museumslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Der Tradition der Museumsgründer folgend wurde auch der Förderverein 1990 als "Museumsverein Neubrandenburg e.V." wiedergegründet.


Alle unsere Ausstellungsstandorte sind Teil der Museumsmeile Neubrandenburg.


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